Donnerstag, 12. März 2015

12von12 im März













Heute mal halb kinderlose 12 von 12... Mehr findet ihr wie immer bei Draussen nur Kännchen.


1: Um 8 Uhr klingelt der Wecker und weil es gestern spät wurde (wir hatten Konzert + Theater), liege ich noch ein Weilchen im Bett. Allerdings wollte ich in Ruhe einen Film schauen, was nicht klappt, da dauernd irgendjemand irgendwas wissen muss ;-)

2: Also stehe ich auf, esse fliegend beim Tiere versorgen und setze mich dann ins Büro um den nächsten Anlass am Samstag vorzubereiten.



3: Hier hätte ich noch ein Projekt, die Kontaktdaten des Schwiegervaters vom alten Handy auf das neue Smartphone zu übertragen... Aber da ich bei dem schönen Wetter lieber ausreite, dass ich das heute mal liegen :-) (Ausritt ohne Foto da mit 2 Pferden beide Hände voll...)



4: Zeitplan für den Nachmittag gemacht und ich stelle fest, dass es seeeehr eng wird! Der Zwerg muss um 15:45 Uhr beim Hallenbad sein für den Schwimmkurs und ich will noch in die IKEA bevor ich die Kinder bei meiner Mutter abhole. Zum Glück kommt sie mir entgegen!



5: Foodbloggerin werde ich wohl nicht. Aber es war gut, wenn auch nur Resten...



6: Es war übrigens nicht da....





7: Ich habs ja im letzten Blogpost schon angedeutet, dass ich momentan einen Frühlings-Organisier- und Ordnungsanfall habe. Also jede Menge Behälter gekauft um noch die eine oder andere Ecke zu ordnen (sorry - ich musste mich etwas beeilen, deshalb das Bild mit Schwung...)



8: Zwerg abgeliefert und weiter geht's. Den Osteranhänger habe ich mit der Cameo ausgeschnitten :-))



9: Zuhause versuchen Mini und ich meinen neuen Nachttisch zusammenzubauen. Bei der Aussicht auf 27 Nägel einzuschlagen verlässt mich phasenweise der Mut...



10: Sooooo ein schöner Tag! Als der Mann zuhause ankommt flitze ich schnell in den Stall zu den Pferden und geniesse die letzten Sonnenstrahlen!



11: Geschafft! Endlich kein Bücherhaufen mehr auf einem viel zu kleinen Tischlein!



12: Als die Jungs im Bett sind, schleiche ich mich nochmal hoch und geniesse den grandiosen "Nidlechueche", den mir meine Mutter mitgegeben hat. Ein Traum!



Liebe Grüsse
Roxi

Dienstag, 10. März 2015

Geburtstag






Heute haben ich meinen Schnapszahlen-Geburtstag genossen :-)
 
Nachdem ich die letzten Tage / Wochen mein Büro und mein Nähzimmer neu organisiert habe, werde ich mich in Zukunft vermehrt im Büro aufhalten. Das ist nämlich mein schon laaaange gewünschtes Geburtstagsgeschenk meines Mannes.
 
Das kann nun so schöne kleine Sachen ausschneiden wie das hier:
 
 
Eine Silhouette Cameo - ein Schneidplotter. Und weil drei Generationen meiner Männer heute beim Brennholz vorbereiten waren, hatte ich sogar das eine oder andere Stündchen Zeit mit damit auseinander zu setzen. Nach den ersten Versuchen auf Papier, habe ich mich an Vinyl gewagt und prompt den ersten Versuch verloren ;-) Man lerne - es klebt überall, wo es nicht sollte ;-)
Vielleicht hätte ich doch mit Flex und Flock anfangen sollen *hihi*

Aber der zweite Versuch war fast erfolgreich (wenn man nicht weiss, dass ich vor Ungeduld ein Stück des Kreises mit der Transferfolie wieder abgerissen habe...):
 


Hier sieht man auch einen Teil meines neu organisierten Büros. Mein Homeoffice ist der "Abstellraum", der seinem Name alle Ehre macht. Nun wird daraus ein Büro, in dem ich mich wohl fühle. Es ist zwar klein, aber das heisst ja noch lange nicht, dass es ungemütlich sein soll. Ich hoffe ich schaffe es die nächsten Tage mal ein bisschen was über meine Frühlings-Ordnung und -Organisierwut zu erzählen..

Ostern wird kommen und ich mache neue Deko, jipiie...



Dann kam eine liebe Freundin zu Besuch mit dem Geschenk, das sogar der Mann allerliebst fand :-)



Natürlich thematisch passend auf meinem schwedischen Direkt-Import-Tischläufer :)


Auch ein typisch schwedisches Handwerk ist die Weberei (vävning), der meine Schwiegermutter verfallen ist. Sehr zu meinem Glück! Ich bin nun eine stolze Besitzerin eines handgewobenen Geschirr- und eines Badetuchs!


So, nun muss ich weiter plotten :-))

Liebe Grüsse
Roxi

Donnerstag, 19. Februar 2015

Tagebuch: Ein gewöhnlicher Krankentag...

... da ich heute mal Zeit zum Bloggen haben will ich euch erzählen, wie ein gewöhnlicher Tag einer Mutter aussieht, wenn sie krank ist ;-)


Heute war es sehr, sehr ruhig. Die Jungs waren bei meiner Mutter und als ich abends mit ihr telefonierte wegen dem Abholen meinte sie "schön, dass du dich heute richtig ausruhen konntest, weil du krank bist". Genau!


Morgens klingelte der Wecker um 7:55 Uhr. Endlich mal wieder richtig lange ausgeschlafen - die Jungs (bzw. mindestens einer davon) sind sonst spätestens um 6 Uhr wach. Aber ich muss das Vorverkaufstelefon einschalten - mich erwarten heute wieder diverse Anrufe um Plätze fürs Konzert + Theater des JK Oberhofen zu reservieren.
Dann nehme ich es allerdings gemütlich und schaue noch im Bett den Wilsberg-Krimi fertig, während dem ich gestern eingeschlafen bin. Dann stehe ich auf und versuche mich ins Citrix-Netzwerk meiner Firma einzuloggen, was aber überhaupt nicht gelingen will. Zuerst sehe ich auf der Login-Seite kein PW-Feld, was am der neuen Internet Explorer Version liegt und mit der Kompatibilitäsansicht behoben werden dann. Das anschliessende Öffnen der Citrix-Umgebung dauert eeeewig. Ich füttere derweil die Schafe / Ziegen / Hühner / Enten / Hunde / Katzen und versuche dann die dringendsten Arbeiten zu erledigen.
Entnervt über die langsame Internetverbindung rufe ich beim Telefonanbieter an und habe doppelt Glück: ich bekomme sofort jemanden ans Telefon und er erkennt mein Problem sofort. Die Leitungskapazität sei ungenügend, was auf einen Defekt der Leitung hinweise. Am Montag kommt der Techniker vorbei. Gut - und schlecht, weil ich heute wohl nicht mehr produktiv arbeiten kann. Aber gerade heute gibt's irgendwie so viel zu tun wie sonst nie... Ich versuche die Probleme telefonisch zu lösen, was nur halb gelingt.
Dann verarbeite ich die Reservationen der letzten zwei Tage, packe die Tickets ein.
Nun muss ich heizen, wir haben eine Stückholzfeuerung und in der Wohnung ist es schon verdächtig kalt. Nach dem Anfeuern fahre ich in den Stall um die Pferde zu versorgen. Die Sonne scheint und ich fühle mich wenigstens temporär etwas besser, denn - ganz vergessen - eigentlich bin ich krank. Ich quäle mich schon seit Wochen mit einem grippalen Infekt, der mal etwas weniger und mal etwas mehr da ist. Gerade ist einer der "etwas mehr" Tage. Ich habe Kopf-, Ohren- und Halsschmerzen. Aber Sonne hilft ja irgendwie bei allem.
Als ich zurückkomme (unterdessen ist etwas nach 11 Uhr) will ich mich kurz ins Bett legen bevor ich das Mittagessen kochen muss. Plötzlich höre ich ein scheussliches Geräusch, es knallt ganz laut und ich mache mich auf die Suche nach dem Verursacher, der nicht so einfach zu finden ist. In der Heizung werde ich fündig. Es knallt so laut, dass ich mir Sorgen mache, die Heizung explodiert und deswegen meinen Mann anrufen, der zum Glück von einem externen Termin schon zurück ist. Er erklärt mir, wie ich die Heizung abstellen kann und kommt nach hause.
Also schnell in die Küche und anfangen zu kochen. Danach wird herumtelefoniert und wir bekommen telefonisch Hilfe wo das Problem zu suchen ist. Zum Glück waren nur die Umwälzpumpen abgestellt (wer auch immer das gemacht hat...) und was man gehört hat waren "Dampfschläge", weil das Wasser nicht abtransportiert wurde. Alles wieder gut.
Nach dem Mittagessen lasse ich alle meine Pflichten sausen (Hühner misten, Wohnung putzen, eigentlich wollte ich bei dem herrlichen Wetter noch ausreiten, in die Bibliothek und Kleider kaufen) und mein Mann bietet an die Jungs bei meiner Mutter abzuholen (2h Weg hin und zurück) und unterwegs noch seinen Grossvater zu besuchen, der Geburtstag hat. So habe ich wirklich frei und lege mich ins Bett. Schlafen kann ich nicht, da ich ja das Vorverkaufstelefon hüten muss und sowieso dauernd geschäftliche Telefonate dazwischen kommen.
Also will ich die zweite Folge Wilsberg schauen, was aber wegen der angeschlagenen Internetverbindung nicht geht. Also schaue ich einen Film, den ich mir bei ITunes ausgeliehen habe. Er ist allerdings wenig unterhaltsam...
Danach schaffe ich es sogar noch Wilsberg zu schauen, die Verbindung hat gerade eine gute Phase.
Nun ist es 17:30 Uhr und ich muss dringend die Schafe und Ziegen reinholen und die Pferde versorgen.
Als ich zurück bin klingelt das Telefon, der Kassier des Jodlerklubs wollte den aktuellen Stand der Reservationen wissen. Ich verspreche ihm meinem Mann abends zur Probe die Zusammenstellung mitzugeben, das heisst aber, dass ich die Reservationen des heutigen Tages noch schnell ins Excel eintragen muss. Dabei klingelt das Telefon, meine Schwiegermutter, die sich erkundigt, wie es mir geht und diverse Fragen zu Smartphones und Datenmengen hat, weil der Schwiegervater sich ev. ein Smartphone kaufen möchte.
Nun kommt mein Mann mit den Jungs nach hause und beklagt sich, dass das Abendessen noch nicht auf dem Tisch steht, weil er gleich weg muss. Also schnell alles bereit gemacht, dabei die Jungs (die waren immerhin 2 Tage weg) geknuddelt und angehört, was sie alles erlebt haben.
Gegessen, Mann ist weg und es beginnt die ordentliche Abendroutine. Da ich wusste, dass ich alleine bin habe ich vor dem Pferde versorgen noch schnell ein Medikament eingeworfen, weshalb es mir unterdessen wieder ganz gut geht.
Der Zwerg schläft schnell ein, Mini will noch bis um 22 Uhr auf meinem Bauch im Halbschlaf kuscheln und dann bringe ich ihn in sein Bett.


Gut, dass ich mich heute ausruhen konnte ;-)


Liebe Grüsse
Roxi

Donnerstag, 12. Februar 2015

12 von 12 im Februar

Ihr Lieben,
 
ich hätte soooo viel zu sagen und erzählen und es gibt auch gar keine Entschuldigung wieso ich nicht mehr blogge - ich hatte in den letzten beiden Wochen jeweils einen Tag ohne die Jungs (das gibt es sonst nie...), aber eben ;-) Ich bin dafür im Nähzimmer verschwunden und habe endlich das Bubble Pocket Kleid aus der Ottobre genäht, eine Tunika für mich und ein Leinenkleid ist schon fast fertig. Ich hoffe, ich schaffe es mal darüber gesondert zu berichten.
 
Aber die 12 von 12 von Draussen nur Kännchen lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn ich gerade besser im Bett liegen würde um zu schlafen (weil gerade wieder mal krank wie so oft im neuen Jahr..):
 
1 - Früh? Früh! Aber es ist schönes Wetter und der Blick zum Schlafzimmerfenster raus bringt mich sogar dazu, lachend aufzustehen! Und die Jungs haben im eigenen Bett geschlafen. Mini schläft momentan regelmässig bei uns im Bett, bzw. er ist und hält uns alle wach. Stundenlang. Gähn!
 






 
2 - Morgenessen, die Jungs sind happy! Vati hat gestern etwas mit nach hause gebracht...





3 - Ein Bébéwägeli im Gebrauch der dritten Generation. Zwischendurch diente es auch mehreren Katzenfamilien als Wurfkiste *gg* Bäbi sind gerade der grosse Hit bei Mini. Es spielt soooo süss und plappert dauernd vor sich hin "Bäbi inetue. Zuedecke. Chaut, chaut, chaut! Häbele! Müntschi gäh. Bäbeli, mis!"


4 - Anstatt zu streiten (guter Morgen!) holt sich der Zwerg ein Spiel, das auch schon in der zweiten Generation verwendet wird. Er kann sehr gut mit sich allein spielen während dem ich die Küche aufräume...


5 - Wir nutzen den letzten Rest Schnee um auf einem Plastiksack zum Pferdestall runter schlitteln. Dort gibt es vieeel zu tun - Tauwetter! Die Jungs haben gute Laune und schlitteln weiter und so kann ich mich in Ruhe aufgetautem Matsch und Mist widmen...


6 - Zwischendurch beschäftige ich mich hiermit. Seit dieser Woche mache ich wieder den Vorverkauf für den Jodlerklub Oberhofen - Bald sind Frühlingskonzerte!



7 - Mal ein Hörspiel, das auch ich lustig finde, sehr nach dem 100. Mal hören ;-)


8 - Zum Mittagessen gibt es Teigwaren mit Paprika - Sahne - Sauce und Hüttenkäse


9 - Nachmittags machen wir einen Ausflug. Mein Auto steht nämlich in Zweisimmen, wo es mein Mann gestern abend stehen lassen musste, weil die Bremsen versagt haben (Glück gehabt, nichts passiert!!) Die Bremsleitungen sind unterdessen ersetzt worden und wir können es abholen. Wir laufen ins Dorf, Mini macht trotz vergessenem Nuggi den Mittagsschlaf im Buggy.


10 - Zug fahren macht Spass. Wir essen unterwegs Zvieri und sind eine Stunde später in Zweisimmen.


11 - Auf der Rückfahrt fehlt der vergessene Nuggi. Also halte ich unterwegs an und kaufe ein Doppelpack... da ist jemand glücklich ;-)


12 - Zuhause ab in den Stall und weiter Matsch wegräumen (der Mann war schon über eine Stunde dran als ich heim kam!) Als wir zuhause ankommen werden wir im der Dämmerung schon erwartet ;-)


Liebe Grüsse
Roxi

Montag, 12. Januar 2015

12 von 12 im Januar

1: Die Zähne halten Mini davon ab den Brotrand zu essen

2: Tierversorgungsrunde... Wer sieht die Schafe/Ziegen?

3: zurück von den Pferden, Znüni!

4: Packen, wir fahren an den alten Silvester...

5: Zwerg dekoriert den schlafenden Mini...

6: Diverse Autobahnraststätten kennengelernt - Zwergs Mittel gegen Langeweile ist Pinkeln...

7: juhu, der Säntis, nach fast 4 Stunden!

8: Schwellbrunn


9: Während die Jungs die Ferienwohnung beziehen, telefoniere ich noch und geniesse den Ausblick von Schwellbrunn. 

10: probeliegen...

11: Mann fotografiert das Abendrot...

12: Feierabend!

 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Nun - das Jahr 2014 geht mit sehr grossen Schritten dem Ende zu. Da ich gerade meinen neuen Notebook einrichte und den meines Schwiegervaters neu aufsetze (so eine alte Pendenz aus 2014 *gg*), sitze ich eh grad so hier und kann den Jahresrückblick ungestört schreiben :-)

Januar
Das Jahr fing an, wie es traditionellerweise anfängt - mit dem Neujahrs-Ausritt!
Dann habe ich wieder angefangen zu arbeiten - 2 Tage pro Woche bin ich im Büro in Bern!
Während dem 2014 hat mein Mann die Ausbildung des Eidgenössischen Jodlerverbands zum Kursleiter gemacht. Er war viele Tage für die Ausbildung unterwegs und die Jungs und ich haben uns an diesen Samstagen jeweils mit allerhand schönen Ausflügen beschäftigt. Im Januar waren wir im Dählhölzli in Bern und in Domodossola am Markt!
Es war ausgesprochen warm, ich sass bei 20° auf dem Löibli und die Primeln blüten im Garten.
Wir waren am alten Silvester in Waldstatt - ein tolles Erlebnis. Die Unterkunft für 2015 ist schon gebucht!
Ausserdem lernte Mini zu sitzen - eine wunderbare Sache!

Februar
Der Vorverkauf für das Konzert & Theater des JK Oberhofen hat angefangen - den ersten Tag habe ich die Jungs ausgelagert, weil ich sehr viele Telefone erwartet habe und habe einen tollen Tag im Nähzimmer verbracht! Ausserdem habe ich eine neue Pellworm-Jacke genäht! Ein Lieblingsstück...
Ausserdem habe ich meinen Blog ein wenig aktualisiert, Social Media Buttons eingefügt und ein Instagram-Fenster eingebaut. Finde ich immer noch ganz hübsch ;-)
Wir fahren nach Grabs ans Jodler - Konzert - mal wieder ein super Ausflug!
Mini fängt an zu krabbeln!

März
Am 23. gab noch einmal Schnee (wir montieren zum ersten Mal in der Saison - in der Tracht - die Schneeketten!), aber danach fing definitiv der Frühling an. Wir verbrachten viel Zeit im Garten.
Ich verbrachte einen wunderbaren Skitag mit der Firma in Adelboden, obwohl ich mir wegen der Antibiotika (die wegen meiner Streptokokken-Infektion nötig waren - mit den Nachwirkungen der Behandlung kämpfte ich noch Monatelang...) einen scheusslichen Sonnenbrand eingefangen habe.
Die Sache mit der Gesundheit war eh ein wenig wacklig. Ich hatte gleich zwei Mal nacheinander einen Mandelentzündung (erst bakteriell und dann viral) und schwächelte dann noch länger weiter. Mini hatte einen entzündeten Daumen, was mich beim Verbinden etwas herausforderte... Dafür lernte er aufzustehen!
Zum Geburtstag bekam ich einen Aprikosenbaum - leider haben die Rehe ein paar Triebe gefressen im Sommer, ich bin gespannt wie er im Frühling aussehen wird...
Ein grosses Projekt fing an - der Umbau unseres zukünftigen Pferdestalles. Zu dem Zeitpunkt konnten wir uns noch nicht vorstellen, wie sehr uns das beschäftigen würde!!

April
Gartenzeit! Wir verbrachten viel Zeit beim jäten und anpflanzen...
Wir waren in der blinden Kuh essen... ein geniales Erlebnis!
An der BEA in Bern kaufen wir eine zeitgesteuerte Rauhfutterraufe - im Nachhinein eine super Investition (gerade ist sie nämlich defekt und wir haben bemerkt wie aufwändig es ist alle 4 Stunden Heu zu füttern!)

Mai
Mini fing an die ersten Worte zu sagen - wie könnte es anders sein: "Iaia" (Diara) und "Nowa" (Nora) :-))
Das Schiff "Oberhofen" ist wieder da und wir geniessen die Rundfahrt bei schönstem Wetter.
Kurz vor der offiziellen Aktion "Bike2Work" habe ich mein Velo gesattelt und bin nach Bern gefahren. Einerseits eine tolle Erfahrung - der Wunsch nach einem E-Bike erwacht (wird wohl auch 2015 aus finanziellen Gründen nicht realisiert) - andererseits löste es im nachfolgenden Monat einige Probleme aus.
Der Zwerg hat uns wieder mal herausgefordert - seine Selbstbestimmungs- und Wutanfalls-Phasen prägten das Jahr 2014 und brachten uns immer mal wieder an unsere Grenzen.
Er wurde aber auch älter und einige Aktivitäten sind dieses Jahr einfacher möglich. Wir sind viel zusammen gewandert, gerade an den Kursleiterkurs-Tagen meines Mannes.
Mini fing an zu kriechen und war pötzlich sehr mobil.
Wir besuchten den Europapark - die Jungs waren SEHR beeindruckt.
Ich habe diverse für den Sommer genäht!
Unsere beiden Spitzhauben-Küken sind geschlüpft. Und es sind beides Hühner!

Juni
Mini  braucht nun viele Babyzeichen. Schön, dass ich all die Monate nicht für "nichts" Babyzeichen vorgemacht habe - die Kommunikation wird nun wirklich einfacher.
Meine Bike2Work Aktion legt mich kurzzeitig flach, fordert viele Medis und ein Überdenken meines Energiehaushaltes. Ich habe einiges gelernt, anderes lässt sich momentan einfach nicht ändern.
Mini und mein lieber Mann haben Geburtstag!
Wir schauen Fussball, einmal bringen wir sogar uns eigenes Sofa mit zu meinen Eltern, weil sie gerade in einer Baustelle wohnen ;-)
Vor unseren Ferien bringen wir Cheyenne auf die Alp Hohmattli - in der Hoffnung, dass aus dem Chaos rund um unser "Schürli" bis Ende August ein Pferdestall wird... (die Bauarbeiten verzögern sich ohne Ende..)

Juli
Die An- und Abreise reise ans Jodlerfest in Davos gestaltet sich mit Wohnmobil- und Fahrradpannen sowie Schwierigkeiten im ÖV abwechslungsreich ;-)
SCHWEDEN! Der Urlaub war anstrengend und schön - gewisse Erfahrungen mit zwei Kleinkindern unterwegs zu sein haben wir gemacht und sind überzeugt, dass es nächstes Jahr erholsamer wird...
Wunderbar war vor allem, dass das Wetter genial war und wir viel gebadet haben. Zuhause hat es nur geregnet... (Was leider für unsere Baustelle nicht gerade hilfreich war...)
Mini hat in Nattavaara seine ersten Schritte gemacht, während dem wir uns wunderbar mit einer Schweizerin, die dort wohnt, unterhalten haben.
Wir fahren mit dem Zug nach hause, eine tolle Erfahrung und wiederholungswürdig.

August
Wir haben gebaut... Allerdings waren wir dann froh, dass Cheyenne noch bis Ende September auf dem Hohmattli bleiben konnten, anfangs wäre der Stall noch nicht einzugsbereit gewesen.
Der Zwerg geht nun einmal in der Woche einen halben Tag in die Spielgruppe und läuft tapfer zusammen mit seinem Vater 20 Minuten runter und 50 Minuten hoch. Bravo!

September
Das bauen geht weiter. Da das Grobe nun vorbei war, gings an die "Ausstattung" - gerade der Zaun für den Dauer-Auslauf gab ziemlich viel zu tun. Allerdings war es auch eine tolle Erfahrung, wenn sie auch alle Beteiligen an die Grenzen ihrer Kräfte erinnert hat...
Cheyenne fühlte sich vom ersten Moment an wohl und blieb auch die eine Nacht alleine sehr ruhig. Am nächsten Tag holten wir Yuma ab, eine 2.5 jährige Fellpony-Stute. Die zwei waren sofort ein Herz und eine Seele, wie toll!
Der Zwerg bekommt ein Velo zum Geburi und fährt auf Anhieb damit :-)

Oktober
Nun fing die Zibele-Zeit an! jede freie Minute wird geputzt, abgerieben, gebunden und dekoriert!
Wir holen außerdem unsere beiden neuen Familienmitglieder Amanda und Alaska aus der Ostschweiz. 
Mini hört Mitte Monat auf zu Stillen - 16 Monate Stillzeit gehen sehr harmonisch zu Ende. 

November
Ich verbringe eine Woche ohne die Familie in Deutschland und bin so erholt wie schon lange nicht mehr. Sauna, Yoga, Lesen.. Die Anreise zwar zwar spannend, da sie ausgerechnet am DB-Streikwochenende sein musste. Hat aber problemlos geklappt!
Der Zibelemärit ist wie immer ein Highlight, in diesem Jahr ist es ungewöhnlich warm. Sowieso - Ausritte im T-Shirt sind eher die Regel als die Ausnahme. 
Cheyenne hat Probleme mit den Hufen und läuft sehr schlecht, aber mit vereinten Kräften geht es ihr bald wieder besser :)

Dezember
Wie immer viel zu schnell vorbei...
Mini hat angefangen zu reden und zwar in einem rasanten Tempo! Wow, nach ein paar Wochen macht er schon 2-Wort-Sätze..
Das Wetter bleibt mild (auch wenn es am 9. mal kurzzeitig 2 Tage Schnee hatte), am 20. war ich noch kurzärmlig im Stall... Am 29. allerdings war es -11 Grad, aber erfreulicherweise funktioniert unsere Tränke wie erhofft ohne einzufrieren!
Am letzten Tag des Jahres konnte ich mich so richtig erholen - ich hatte fast den ganzen Tag sturmfrei und habe noch einiges erledigen können. Unter anderem habe ich Cheyenne's  Hufschuhe gespikt und einen Schnee / Eis - Ausritt gewagt. Es war toll (auch wenn klein Yuma ein ganz klein wenig übermütig war *grr*) :-)

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Schnauf!

Nach dem Zibelemärit muss ich immer erst ein wenig Luft holen... Zwei Monate lang investiere alle Zeit und Energie in den Markt und habe etwa tausend Dinge geplant, die ich tun will wenn er vorbei ist. Als erstes gilt es aber meinen Alltag wieder in den Griff zu bekommen, kaum zu glauben was alles liegen bleibt!
Nun habe ich wieder etwas Ordnung in meine Haushaltung gebracht, bin daran Fenster zu putzen und Wäscheberge abzubauen ;)
Ich hoffe ich schaffe es bald wieder mal ins Nähzimmer und das nicht nur zum Bügeln!

Außerdem beschäftigt mich mein Pferd gerade sehr - sie hat Probleme mit den Hufen und wir versuchen gerade herauszufinden wieso. 

Hier noch ein paar Highlights aus dem November:

"Züglete" mit unserer erweiterten Schaf- und Ziegenherde. Bald darauf mussten wir eine Ziege auf der Rückbank des Autos zum Tierarzt bringen, sie hatte sich eine Infektion mit dem Lippegrind-Virus zugezogen und musste recht zeitaufwändig 2x täglich behandelt werden. 

Dann konnten sie aber nochmal für ein paar Tage ins Dorf :)


Einige schöne Momente mit den Pferden:


Ich habe mich zum ersten Mal getraut alleine mit zwei Pferden und zwei Kindern einen Ausflug zu machen. 

Der Zibelemärit:




Wer glaubt, wir hätten keine Hunde mehr.... Doch, doch... Die alten Damen beschäftigen mich regelmäßig:


Das ist übrigens ein 110 Liter Abfallsack... Hmpf!

Über die Jungs berichte ich ein andermal ;)

Liebe Grüße,
Roxi